Naturheilpraxis Sophia Kröner


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01» Was ist Osteopathie?
02» Seit wann gibt es Osteopathie und wer hat sie entwickelt?
03» Wie lange dauert eine osteopathische Behandlung?
04» Wann soll keine osteopathische Behandlung durchgeführt werden?
05» Was ist Focusing und wer hat das erfunden?
06» Kann jeder Focusing brauchen?
07» Was ist, wenn ich „nichts“ spüre?
08» Ist die Colon-Hydro-Therapie schmerzhaft?
09» Woran merke ich, dass meine Darmflora gestört ist?
10» Wie lange dauert eine einzelne Colon-Hydro-Behandlung?
11» Wird die Darmflora durch die Behandlung nicht gestört?
12» Kann die Darmschleimhaut durch zu viele Behandlungen geschädigt werden?
13» Wie viele Behandlungen sind nötig, um eine Verbesserung zu spüren?
14» Bei der Colon-Hydro-Therapie geht es ja zunächst um Darmreinigung. Warum ist das in so vielen Fällen ratsam und wichtig?
15» Wann darf eine Colon-Hydro-Therapie nicht angewendet werden?
16» Was für Informationen kann die Dunkelfeld-Vitalblutanalyse liefern?
17» Warum spricht man von einer „Milieu-Veränderung“ im Blutbild?
18» Wie häufig sollten solche Kontrollen durchgeführt werden?
19» Was sind isopathische Medikamente?
20» Wird diese Untersuchung von privaten Versicherungen bezahlt?
21» Kann die Schulmedizin nicht manches besser und schneller?


01.  Was ist Osteopathie?
  „Osteo“ bedeutet im griechischen Knochen, „pathos“ kann im griechischen einerseits Leiden, Schmerz heißen, aber auch Mitgefühl; in diesem Sinne könnte man auch Osteopathie auch als „Mitgefühl mit dem Knochengewebe“ übersetzen. Sie ist also eine sanfte Heilmethode, die mit den Händen und ihrem Tastsinn ausgeführt wird und ohne Apparate und ohne Medikamente auskommt.
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02.  Seit wann gibt es Osteopathie und wer hat sie entwickelt?
 1874 gilt als das Geburtsjahr der Osteopathie. Dr. Andrew Taylor Still (1828-1917, USA) ist ihr Begründer. In den USA ist die Osteopathie ins medizinische System integriert. Sie wird sogar an einigen Universitäten gelehrt.
1917 wurde in England die erste Osteopathie - Schule gegründet. Seither wird auch in Europa auf diesem Gebiet immer weiter geforscht und entwickelt. Die Wirkungen vieler Techniken lassen sich heute durch die neuesten Gehirn und Neural - Forschungen gut nachvollziehen.

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03.  Wie lange dauert eine osteopathische Behandlung?
 Abgesehen von der ersten Behandlung, dauert eine osteopathische Behandlung im allgemeinen ca. 50 min.


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04.  Wann soll keine osteopathische Behandlung durchgeführt werden?
 Es sollten keine osteopathischen Behandlungen durchgeführt werden:
bei Akuten Entzündungen
nach Unfällen
bei Tumoren
bei Psychiatrischen Störungen

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05.  Was ist Focusing und wer hat das erfunden?
 Focusing geht auf Prof. Eugen Gendlin (USA) zurück. Um das Jahr 1960 entwickelte Prof. Gendlin mit seinen Forscher – Kollegen Focusing. Sie gingen der Frage nach, warum Psychotherapie manchen Menschen hilft und anderen nicht. Dabei entdeckten sie, dass Menschen, die in ihre Körperempfindungen hineinhören können und versuchen, diese zu beschreiben und sich zu vergegenwärtigen, ihre Probleme nachhaltiger und letztlich erfolgreicher bewältigen konnten. Prof. Gendlin entwickelte darauf einen Weg, wie er diese Fähigkeit lehren könnte: Focusing.
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06.  Kann jeder Focusing brauchen?
 Focusing ist vielfältig anwendbar. Und ist es einmal erlernt, kann man es nutzen, wann immer man es braucht.
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07.  Was ist, wenn ich „nichts“ spüre?
 Das ist am Anfang häufig der erste Eindruck. Niemand kann „auf Befehl“ fühlen oder spüren. Oft glaubt der Betroffene, er müsse etwas Bestimmtes spüren. Aber früher oder später merkt er, dass es sehr unterschiedliche Empfindungen gibt, je nachdem, wie er die momentane Situation wahrnimmt, in der er sich befindet, oder ob er sich ständig mit der Frage herumschlägt, was denn jetzt wohl weiter geschieht, wie das denn alles gehen soll. Hier ist es die Aufgabe des Therapeuten oder Begleiters, den Klienten anzuleiten.
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08.  Ist die Colon-Hydro-Therapie schmerzhaft?
 Im Normalfall ist sie nicht schmerzhaft. Der kritische Punkt ist das Einführen des richtigen Spekulums (Darmröhrchen). Besonders beim 1.Mal kann man noch etwas verkrampft sein. Bei manchen Patienten mit Hämorrhoiden, Colitis ulcerosa, Fissuren oder zu engem After muss auf das Kinderspekulum ausgewichen werden. Besonders gegen Ende der Therapie werden die ältesten Schlacken von der Darmwand gelöst. Dabei kommt es häufig zu kurzzeitigen (3-4 Sekunden)Stauungen, die sofort wieder verschwinden, wenn die Schlacke abfließt.
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09.  Woran merke ich, dass meine Darmflora gestört ist?
 Entweder durch Blähungen, unregelmäßigen Stuhlgang (zu häufig, zu selten), gestörte Konsistenz des Stuhls (zu dünn, zu fest), oder durch Nahrungsmittelunverträglichkeit, (z.B. Kopfschmerzen, Darmkrämpfe, usw.)
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10.  Wie lange dauert eine einzelne Colon-Hydro-Behandlung?
 Erfahrungsgemäß beträgt die optimale Behandlungszeit ca 20-60 Minuten.
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11.  Wird die Darmflora durch die Behandlung nicht gestört?
 Eine gesunde Darmflora braucht keine Colon-Hydro-Behandlung, nur eine nicht intakte, nicht richtig funktionierende. Im letzten Meter des Dünndarms finden wir bereits Bakterien der Dickdarmflora. Hier werden also ständig die richtigen Bakterien in den Dickdarm gespült. Nur wenn das Dickdarmmilieu stimmt, vermehren sich diese richtigen Darmsymbionten. Allerdings ist häufig auch die Dünndarmflora gestört. Deshalb gebe ich keine Medikamente mit dem Darmspülgerät(anal), sondern nur über den Mund (oral). Z.B kann ein Aufbau der Darmsymbionten mit Hilfe bestimmter Medikamente erfolgen und unterstützt werden.
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12.  Kann die Darmschleimhaut durch zu viele Behandlungen geschädigt werden?
 In Selbstversuchen haben wir festgestellt, dass 120 Behandlungen, 1-2 mal pro Woche, weder die Darmflora zerstören noch in irgendeiner Form schädlich sind oder gar abhängig machen, sondern den Organismus entlasten und heilen helfen.
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13.  Wie viele Behandlungen sind nötig, um eine Verbesserung zu spüren?
 Das ist individuell sehr unterschiedlich und hängt natürlich vom allgemeinen Zustand des Darmes und der Grundproblematik des Patienten ab.
So können bei insgesamt gutem Zustand, z.B. zur Unterstützung und Begleitung einer Fastenkur, 6-10 Behandlungen durchaus schon gute Ergebnisse zeigen.
Haben wir es jedoch mit einer chronischen Erkrankung zu tun, benötigt es sehr viel mehr Geduld. Hier kann es sogar nach ca. 10-12 Behandlungen zu einer vorübergehenden Verschlimmerungsphase kommen.
Chronische Krankheiten sind unheilbare Krankheiten; akute Krankheiten sind heilbare Krankheiten. Der Umkehrschluss lautet also: Wenn chronische Erkrankungen heilen sollen, dann nur über das Akutstadium, und das ist die sogenannte „Verschlimmerungsphase“.

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14.  Bei der Colon-Hydro-Therapie geht es ja zunächst um Darmreinigung. Warum ist das in so vielen Fällen ratsam und wichtig?
 Die Aufgabe des Dickdarmes ist vor allem die Eindickung des Stuhls. Dazu werden, zusammen mit dem Wasser, das mit dem Dünndarmsaft in den Dickdarm gelangt, nicht nur Salze und aufgespaltene Nährstoffe aktiv resorbiert, sondern auch Restprodukte aus der Gärung von Kohlenhydraten und Fäulnisprodukte aus dem Endabbau der Eiweiße. Ist nun die Selbstreinigungskraft des Dickdarms durch eine intakte Bakterienflora nicht mehr ausreichend, so sammeln sich einerseits immer weiter Fäulnisprodukte an. Sie werden immer wieder zum Teil in den Blutkreislauf zurück resorbiert und belasten so den Organismus. Andererseits ist ein erheblicher Anteil unserer Immunreaktionen von einer intakten Bakterienflora im Darm abhängig.
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15.  Wann darf eine Colon-Hydro-Therapie nicht angewendet werden?
 Bei:
· Colitis ulcerosa in schweren Fällen
· Divertikulitis, besonders bei älteren Menschen
· nach frischen Operationen
· Darmkrebs im Endstadium
· metastasierenderm Krebs
· Anus praeter (künstlicher Darmausgang)
· Morbus Crohn in schweren Fällen

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16.  Was für Informationen kann die Dunkelfeld-Vitalblutanalyse liefern?
 1. Informationen über die allgemeine körperliche Gesamtsituation: das Blut zirkuliert innerhalb ca. einer Minute im ganzen Körper und ist auf diese Weise genau über den Zustand der einzelnen Organe, Organsysteme und Körperregionen informiert.
2. Informationen über die Beschaffenheit des Blutes und der Blutzellen an sich, also z.B. Zahl und Zustand der jeweiligen Blutzellenreihe, bakterielle Belastung, Zustand des Blutplasmas, Gerinnungssituation usw.
3. Informationen über das alles entscheidende Säure-Basen-Milieu des Körpers,
4. Informationen über funktionelle Belastungen einzelner Organe.

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17.  Warum spricht man von einer „Milieu-Veränderung“ im Blutbild?
 Blut ist lebendig, es muss viele Faktoren in unserem Organismus im Ausgleich halten; z.B. der Ausgleich zwischen Säuren und Basen, das Gleichgewicht der Elektrolyte, usw. Eine Milieu-Veränderung liegt vor, wenn dieser Ausglich nicht mehr optimal gewährleistet ist und es so zu Verschiebungen z.B. des Säure-Basen-Gleichgewichts kommt. Dies hat Auswirkungen auf unseren „Organismus Blut“ und über ihn auf das ganze System von feststellbaren Krankheitstendenzen bis hin zu manifesten Erkrankungen.
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18.  Wie häufig sollten solche Kontrollen durchgeführt werden?
 Das hängt natürlich vor allem von dem Zustand des Patienten und ganz besonders von dem Therapietempo ab, das durch einen gemeinsam entwickelten Plan eingeschlagen wurde. Im allgemeinen wird man alle 6-8 Wochen kontrollieren.
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19.  Was sind isopathische Medikamente?
 Isopathie heißt sinngemäß „Gleiches mit Gleichem“ behandeln
Isopathische Medikamente wurden aufgrund der Forschung Dr. Enderleins über die Entwicklungsphasen der Mikroben entwickelt. Er hat festgestellt, dass pathogene Mikroben (also krankmachende Mikroorganismen) sich durch die Koppelung mit ihren eigenen niederen Valenzen (nicht krankmachenden Vorstufen), in ihre apathogenen (nicht krankheitsverursachenden) Zustände zurückentwickeln lassen.

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20.  Wird diese Untersuchung von privaten Versicherungen bezahlt?
 Ja, zum Teil schon, allerdings meist nicht in vollem Umfang.
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21.  Kann die Schulmedizin nicht manches besser und schneller?
 Keine Frage! Denken Sie nur mal an die Notfallmedizin! Wo wären wir heute ohne sie? Oder auch die umstrittenen Antibiotika! Wie oft schon haben sie Leben gerettet.
Aber in der Naturheilkunde geht es zum einen darum, dass der Patient beginnt, den Äußerungen seines Organismus (Schmerz, Müdigkeit, Niedergeschlagenheit, Energielosigkeit) Aufmerksamkeit zu schenken, um ihn vor schlimmeren Krankheitsentwicklungen zu bewahren (= Prävention), zum anderen geht es darum, einen schon erkrankten Organismus zu begleiten auf seinem manchmal langsamen, mühevollen Weg zur Genesung. Unser Wunsch, es solle schnell gehen, ist zwar verständlich, aber für den Körper nicht immer machbar.

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