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Naturheilpraxis Sophia Kröner - Heilpraktikerin
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Überschrift manuelle Therapien
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Manuelle Therapien

3.1. Die Osteopathie
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Osteopathie (OSP)

 

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine sanfte Heilmethode, die ausschließlich mit den Händen des Behandelnden und dessen Tastsinn ausgeführt wird, die also ohne Apparate und ohne Medikamente auskommt. Dabei stützt sich die Osteopathie auf folgende Fundamente:

1. die Ganzheitlichkeit des menschlichen Körpers
2. die Strukturen und Funktionen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit
3. die selbstheilenden und selbstregulierenden Kräfte des Körpers

Wie ein Weinverkoster seinen Geschmackssinn, so hat der Osteopath seinen Tastsinn sensibilisiert.

Die Osteopathie gliedert sich auf in die drei Hauptbereiche:

  • 1. parietale oder strukturelle Osteopathie: Dabei werden die faszialen Strukturen der Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln behandelt.
  • 2. viscerale Osteopathie: Hier stehen die faszialen Bindegewebe der inneren Organe sowie die Bewegung der inneren Organe selbst im Mittelpunkt.
  • 3. craniale Osteopathie: Hier werden die faszialen und knöchernen Strukturen des Kopfes und des Nervensystems behandelt.

Faszien sind Bindegewebe, die die verschiedensten Körperstrukturen umhüllen, um diesen eine Gleitfähigkeit gegen die um- und anliegenden Nachbarstrukturen zu gewährleisten und um die verschiedenen Strukturen untereinander zu verbinden. Außerdem sind sie als Bänder dafür zuständig, das betreffende Organ oder die Struktur am richtigen Ort im Körper zu verankern.

Ist es einem Organ nicht mehr möglich, sich in seiner Umgebung ausreichend zu bewegen, z.B. der Atembewegung zu folgen, so ergeben sich im gesamten Organismus im Lauf der Zeit durch die unterschiedlichen Kompensationsvorgänge, die verschiedensten Einschränkungen. Diese können sich durch sehr unterschiedliche Beschwerden äußern. Gelingt es, der entsprechenden Struktur ihre Bewegungsmöglichkeit wieder zurückzugeben, kann der Organismus sich allmählich wieder regenerieren.

Hierbei spielen die drei Hauptbereiche - die parietale, die viscerale und die craniale Osteopathie - über die Verkettungen der Faszien eng zusammen, so dass z.B. Knieprobleme durchaus mit einer Problematik im Dickdarm in Verbindung stehen können.

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Biodynamische Osteopathie (BDO)
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Biodynamische Osteopathie (BDO)

 

Grundlegende Weichen für die spätere Gesundheit werden bereits in der Embryonalzeit gestellt. Deshalb werden in der Biodynamische Osteopathie die Entwicklungsbewegungen der jeweiligen Strukturen in der Focus gerück. Dies erfordert ein vollkommenes Einlassen auf den Prozess vom Therapeuten, aber auch von Patienten. Dafür wird der Patient an eine immer präzisere Selbstwahrnehmung herangeführt.

Für manchen Patienten mag es zunächst befremdlich erscheinen, dass nach außen hin im Prinzip ersteinmal „nichts geschieht“, kein sichtbarer Aktionismus stattfindet, sondern „nur“ ein Raum von Respekt, Wahrnehmung und Sicherheit kreiert wird, in dem die Energie des Patienten sich entfalten kann, sich bemerkbar machen darf und für den Patienten und Therapeuten deutlich spürbar wird. Mithilfe dieser Energie kann sich ein Raum tiefer, innerer Stille entwickeln, in dem eine Veränderung ihren Anfang nehmen kann. Tief in uns kennen wir diese Stille – wir alle! Immer wenn wichtige neue Entwicklungsvorgänge in unserer Embryonalzeit sich anbahnten, erlebten wir diese Augenblicke der Stille.

In diesem Zustand spüren Patient und Therapeut genau, ob Gewebe weich und bereit zur Veränderung sind oder noch nicht. Nichts in diesen Behandlungen wird bewegt oder manipuliert ohne das innere Einverständnis des Patienten, das er über ein „inneres und weich Ruhigwerden“ wahrnimmt, sowie die Bereitschaft der Strukturen zur Veränderung, die der Therapeut in Form von Bewegungen spürt, die aus dem Gewebe selbst hervorgehen. Der Therapeut macht dann nichts weiter, als diese wahrzunehmen und zu unterstützen. Gähnen oder vertieftes Atmen zeigen an, wann ein Lösungsprozess stattfindet. In der Sicherheit dieses Raums können sich körperliche wie auch psychische Traumata lösen. 

Außerdem eröffnet sich dem Patienten durch das Einbeziehen dieser vorgeburtlichen Lebenszeit die Möglichkeit, sein damals noch weitgehend vollständiges aber ungeformetes Potenzial zu erspüren und daraus seine ganz eigene innere Sicherheit aufzubauen. Damit kann der Patient — trotz aller Katastrophen, die er vielleicht erleben musste — sein Leben neu empfinden, in die Hand nehmen und gestalten. Er erlebt, dass er sich eine Grundlage schafft, die schwierigen Aspekte in sein Leben zu integrieren und dann zu transformieren.

Diese Behandlungen sind am wirkungsvollsten, wenn mehrere Behandlungen (fünf bis zehn) geplant werden und nicht mehr als zwei bis drei Wochen Abstand haben. So kann sich der Raum von Vertrauen und Sicherheit am besten und tragfähigsten entwickeln. Der Patient kommt immer leichter in die Wahrnehmung seiner selbst, so dass er diese Fähigkeit, ganz mit sich selbst verbunden zu sein, schließlich auch in seinem Alltag aufrufen und nutzen kann.

Die Cranio-Sacral-Therapie
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Cranio-Sacral-Therapie (CST)

 

Die Einheit aus den Membranen und der cerebrospinalen Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgeben und schützen, bezeichnen wir als das Cranio-Sacrale System. Der Unterschied zur "cranialen Osteopathie" ist der, dass hier weniger die Strukturen selbst im Mittelpunkt stehen. Es geht vielmehr um Rhythem der cerebrospinalen Flüssigkeit, die die Gewebe in und um die Wirbelsäule und im Kopf gesund erhalten. Alle Flüssigkeiten, die unsere Körpergewebe durchströmen, können von den verschiedenen Querstrukturen (z.B. das Zwerchfell, Beckenboden aber auch in Gelenken) mehr oder weniger stark beeinträchtigt werden. Dadurch kommt es im Laufe der Zeit zu einer Art "versulzen" der Bindegewebe. Zuerst bemerken wir das gar nicht. Erst im Laufe der Zeit stellen sich zunehmend Einschränkungen in besonders strapazierten Bereichen ein. Folglich geht es bei der Cranio-SacralTherapie um ein Vorgehen, das u.a. zum Ziel hat den Rhythmus des Cranio-Sacralen-Systems so zu harmonisieren und zu stärken, dass sich die Gewebe wieder freier bewegen und organisiseren können.  

SomatoEmotionale Entspannung (SEE)

 

Während einer Cranio-Sacral-Therapie tauchen sehr häufig auch biografisch-emotionale Themen im Bewusstsein auf, die ausgesprochen oder auch unausgesprochen die Behandlung  weiterbringen können. Diese Themen können sich in Form von Bildern, Formen, Farben, Materialien, Licht-Dunkel zeigen, sodass man nicht mit erlebten Inhalten arbeitet, sondern mit den Empfindungen, die der Körper damals abgespeichert hat. So kann ein Patient auch an Themen arbeiten, die er nicht verbalisieren möchte, bei denen nur er allein weiß, was sie für ihn bedeuten. Alle unsere Erfahrungen sind in unserem Körpergewebe gespeichert und können während der Behandlung ins Fließen kommen, sodass sie bearbeitet, transformiert und integriert werden können.

Die Akupunkt-Massage nach Penzel (APM)1
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Akupunkt-Massage nach Penzel (APM)

 

Die Akupunkt-Massage nach Willy Penzel (1918-1985) ist eine Massageart, die er als Masseur nach dem Grundgedanken der chinesischen Akupunkturlehre entwickelt hat und die über nerval-reflektorische Wege und segmentale Regulationsmechanismen wirkt.

Die Akupunkt-Massage therapiert den Energiekreislauf, also das Steuerungssystem, das nach Auffassung asiatischer Heilsysteme allen anderen Körpersystemen übergeordnet ist. Nach dieser Vorstellung kann jedes Körpersystem (z.B. das Nerven- oder Muskelsystem) seine Aufgabe nur richtig erfüllen, wenn es in richtigem Maße mit Energie versorgt wird. Hat es momentan zu wenig Energie, erkennt man eine Unterfunktion, hat es zu viel, sieht man Störungen im Sinne einer Überfunktion.
Übersetzt könnte man sagen: Schmerzen, Beschwerden und Krankheiten entwickeln sich, weil bestimmte Regionen im Körper mit zu viel oder zu wenig Energie versorgt werden oder anders gesagt, die Energie nicht richtig fließen kann.
Da dem Organismus eine ganz bestimmte Menge an Energie zur Verfügung steht, müssen, wenn einige Stellen zu viel Energie haben, andere zu wenig aufweisen, d.h. das Gleichgewicht der Energieverteilung ist gestört und dadurch ist auch der Fluss der Energie beeinträchtigt.

Besonders Narben können den Energiefluss empfindlich stören und so zu verschiedensten Beschwerden führen. In diesem Fall ist es wichtig, das Narbengewebe gesondert zu behandeln, damit es den Erfolg der Behandlung nicht immer wieder blockiert.

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