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Gesundheitsfragen & Antworten

Ich interessiere mich für die geschichtlichen Hintergründe der Dunkelfeld-Vitalblut-Analyse.
Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 16:52 (128 gelesen)

Die Betrachtungsweise des Vitalbluts im Dunkelfeldmikroskop geht auf Prof. Dr. Enderlein (1872-1968) zurück. Prof. Dr. Günther Enderlein war Mikrobiologe in Berlin und Hamburg und leitete später sein eigenes Institut.

Dort verfolgte er einen ganz eigenen Forschungsansatz. Sein Anliegen war „...der Versuch, eine neue Bakteriologie auf vergleichend morphologischer Grundlage zu schaffen“, wie er es selbst bezeichnete. Er beobachtete nämlich, dass jede Entwicklungsphase der Bakterien ihre spezielle biologische Aufgabe hat. Und so beschrieb er und zeichnete präzise auf, wie alle Krankheits-, aber auch alle Heilungsprozesse an ganz bestimmte zyklische und morphologische Gesetzmäßigkeiten gebunden sind.

Auf diese Weise entstand im Lauf der Jahre seine Bakterien-Cyclogenie, die besagt, dass die bakterielle Entwicklung vom Milieu der Umgebung abhängt. Schon im 19. Jahrhundert hatten sich zwei Forschungsrichtungen entwickelt, die sich heftig stritten: 
Die eine Gruppe bildeten die Monomorphisten (von griech. monomorph = „eingestaltig“), ihr bedeutendster Vertreter war Louis Pasteur (1822–1895). Er erklärte, Mikroben müssten in unveränderliche Arten und Gattungen eingeteilt werden, die jeweils ganz spezifische Krankheiten verursachen würden. Darauf baut bis heute unsere Medizin vollständig und unter Ausschluss jeglicher anderer Erfahrungen auf.

Die zweite Gruppe bildeten die Pleomorphisten (von griech. pleomorph = „mehrgestaltig“) mit ihrem Begründer Antoine Béchamp (1816-1908), zu denen aber auch Forscher wie Günther Enderlein, Peter Brehmer, Wilhelm Reich u.v.a.m. gehören und die sich mit der Hypothese beschäftigten, dass Mikroben (Bakterien) sich immer entsprechend dem sie umgebenden Milieu entwickeln würden. 

Da die unglaublich schnelle Veränderung bzw. Entwicklung der Mikroben (Bakterien wie auch Viren) in der Medizin enorme Probleme hervorruft, ist dieser Streit im Prinzip nicht mehr relevant. Denkt man nur an die „multiresistenten Keime“ oder an Grippeviren, die sich bereits im folgenden Jahr so „weiterentwickelt“ haben, dass der Impfstoff vom vergangenen Jahr gar nicht mehr sicher schützen kann.

Es ist offensichtlich, dass es für diese winzigen Organismen ein Leichtes ist, sich an das von uns geschaffene Milieu so anzupassen, dass sie unsere zunehmend aggressiveren antibiotischen Angriffe überleben und unser Immunsystem ohne Weiteres unterlaufen können. Was bedeutet dies nun für die Diagnostik in heutiger Zeit?
 

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