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Gesundheitsfragen & Antworten

Wie unterscheidet sich die biodynamische Osteopathie, von der „normalen“ Osteopathie?
Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:37 (124 gelesen)

Für manchen Patienten mag es zunächst befremdlich erscheinen, dass, im Gegensatz zur „normalen“ Osteopathie bei der biodynamischen Osteopathie zuerst einmal nach außen hin im Prinzip „nichts geschieht“, kein sichtbarer, manipulativer Aktionismus stattfindet, sondern „nur“ ein Raum von Respekt, Wahrnehmung und Sicherheit kreiert wird, in dem die Energie des Patienten sich entfalten kann, spürbar wird, sich bemerkbar machen darf. Mithilfe dieser Energie kann sich ein Raum tiefer, innerer Stille entwickeln, in dem eine Veränderung ihren Anfang nehmen kann.

Tief in uns kennen wir diese Stille – wir alle! Immer wenn wichtige neue Entwicklungsvorgänge in unserer Embryonalzeit sich anbahnten, erlebten wir diese Augenblicke der Stille. Noch heute fühlen wir in diesem Moment die Erhabenheit des Verbunden seins mit allem Lebendigen.  In diesem Zustand spüren Patient und Therapeut genau, ob Gewebe weich und bereit zu Veränderung sind oder noch nicht.

Das ist die Voraussetzung für eine Behandlung der biodynamischen Osteopathie.  Nichts in diesen Behandlungen wird bewegt oder manipuliert, ohne das innere Einverständnis des Patienten, das er über ein „inneres Ruhigwerden“ wahrnimmt, sowie die Bereitschaft der Strukturen zur Veränderung, die der Therapeut in Form von „weich werdender Gewebe“ spürt.

Die dann folgenden Bewegungen der Gewebe kommen ganz aus dem Körper selbst, der Therapeut macht nichts weiter, als diese wahrzunehmen und zu unterstützen. Gähnen oder vertieftes Atmen zeigt an, wenn ein Lösungsprozess zu Ende kommt. In der Sicherheit dieses Raums können sich körperliche wie auch psychische Traumen lösen.

Gute Erfahrungen konnte ich vor allem auch bei Traumata nach Operationen machen oder bei Menschen, die einige Zeit im Koma lagen. Außerdem eröffnet sich dem Patienten durch das Einbeziehen dieser vorgeburtlichen Lebenszeit die Möglichkeit, sein damals noch weitgehend vollständiges Potenzial wahrzunehmen und daraus wieder innere Sicherheit aufzubauen.

Damit kann der Patient — trotz aller Katastrophen, die er vielleicht erleben musste — sein Leben neu empfinden, in die Hand nehmen und gestalten. Er erlebt, dass er sich eine Grundlage schafft, die schwierigen Aspekte in sein Leben zu integrieren und dann zu transformieren. 

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