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Naturheilpraxis Sophia Kröner - Heilpraktikerin
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Gesundheitsfragen & Antworten

FAQ > Osteopathie
Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:28 (400 gelesen)

Bei der Osteopathie handelt es sich um eine sanfte Heilmethode, die ausschließlich mit den Händen des Behandelnden und dessen Tastsinn ausgeführt wird, die also ohne Apparate und ohne Medikamente auskommt.

Dabei stützt sich die Osteopathie auf folgende Fundamente:
•    die Ganzheitlichkeit des menschlichen Körpers
•    die Strukturen und Funktionen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit
•    die selbstheilenden und selbstregulierenden Kräfte des Körpers

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:29 (394 gelesen)

 „Die Osteopathie ist eine manuelle diagnostische und therapeutische Annäherung an die Dysfunktion der Gelenk- und Gewebemobilität im Allgemeinen sowie im Rahmen ihrer Beteiligung am Auftreten von Krankheiten.“

So lautet die Definition der Osteopathie in der Europäischen Konvention von Brüssel vom 30./31.Mai 1986. In diesem Sinne wird die Osteopathie immer mehr anerkannt. Außerdem werden viele Erfahrungen, die bisher nicht beweisbar waren, inzwischen durch z.B. verfeinerte Messmethoden bewiesen. 

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:30 (419 gelesen)
(a)    die parietale oder strukturelle Osteopathie: behandelt die faszialen Strukturen der Gelenke, Sehnen, Bänder und Muskeln.
(b)    die viscerale Osteopathie: stellt die faszialen Bindegewebe der inneren Organe sowie die Bewegung der inneren Organe selbst in den Mittelpunkt.
(c)    craniale Osteopathie: Hier werden die faszialen und knöchernen Strukturen des Kopfes und des Nervensystems behandelt.
 
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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:31 (419 gelesen)

Faszien sind Bindegewebe, die die verschiedensten Körperstrukturen umhüllen, um diesen eine Gleitfähigkeit gegen die um- und anliegenden Nachbarstrukturen zu gewährleisten und um die verschiedenen Strukturen untereinander zu verbinden.

Außerdem sind sie als Bänder dafür zuständig, das betreffende Organ oder die Struktur am richtigen Ort im Körper zu verankern. Ist es einem Organ nicht mehr möglich, sich in seiner Umgebung ausreichend zu bewegen, z.B. der Atembewegung zu folgen, so ergeben sich im gesamten Organismus im Lauf der Zeit durch die unterschiedlichen Kompensationsvorgänge, die verschiedensten Einschränkungen, die sich durch sehr unterschiedliche Beschwerden äußern können.

Gelingt es der entsprechenden Struktur ihre Bewegungsmöglichkeit wieder zurückzugeben, kann der Organismus sich allmählich wieder regenerieren. Hierbei spielen die drei Hauptbereiche über die Verkettungen der Faszien eng zusammen, sodass z.B. Knieprobleme durchaus mit einer Problematik im Dickdarm in Verbindung stehen können.  

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:33 (406 gelesen)

Die Einheit aus den Membranen und der cerebrospinalen Flüssigkeit, die Gehirn und Rückenmark umgeben und schützen, bezeichnen wir als das Cranio-Sacrale System.

Es reicht von den Knochen des Schädels, Gesichts und Mundes – dem cranialen Anteil – bis zu den Knochen des Beckens – dem sacralen Anteil. Wie unser Herz- Kreislauf-  und Atmungssystem hat auch dieses System einen eigenen Bewegungsrhythmus, den Dr. John Upledger in den 70-Jahren des 20. Jhs. beobachtet, beschrieben und dann zur Grundlage seiner Cranio-Sacral-Therapie gemacht hat.

Durch die Arbeit mit diesem Rhythmus kann die Funktion des zentralen Nervensystems reguliert und harmonisiert werden. Dies wiederum wirkt sich auf den gesamten Organismus heilend aus.

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:33 (426 gelesen)

Während einer Cranio-Sacral-Therapie tauchen sehr häufig auch biografisch-emotionale Themen im Bewusstsein auf, die ausgesprochen oder auch unausgesprochen die Behandlung weiterführen können.

Diese Themen können sich in Bildern, Formen, Farben, Materialien, Licht-Dunkel zeigen, sodass man nicht mit erlebten Inhalten arbeitet, sondern mit den Empfindungen, die der Körper damals abgespeichert hat. So kann ein Patient auch an Themen arbeiten, die er nicht verbalisieren möchte, bei denen nur er allein weiß, was sie für ihn bedeuten.

Alle unsere Erfahrungen sind in unserem Körpergewebe gespeichert und können während der Behandlung ins Fließen kommen, sodass sie bearbeitet, transformiert und integriert werden können. Diese Behandlungsweise wird SomatoEmotionale Entspannung genannt.

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:34 (403 gelesen)

In der biodynamischen Osteopathie werden Entwicklungsbewegungen aus der Embryonalzeit initiiert, um eine heilsamen Entlastung der Gewebe von lange eingravierten Spannungsmustern zu ermöglichen.

Denn grundlegende Weichen für die spätere Gesundheit werden bereits in der Embryonalzeit gestellt. Heute wird davon ausgegangen, dass ca. 80 % aller Symptome ihren Ursprung in der vorgeburtlichen –„genetischen“? – Prägung haben, d.h. dass ungute Spannungsmuster bereits in der vorgeburtlichen Zeit angebahnt werden.  

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:35 (422 gelesen)

Die wichtigste Regel in der biodynamischen Osteopathie heißt: „Es darf nur Behandlungsabläufe geben, die in vollkommenem Einklang mit den momentanen Bedürfnissen und Möglichkeiten des zu behandelnden Menschen sind.

Eine Atmosphäre von absolutem Respekt vor den bewussten, aber auch unbewussten Grenzen des Patienten ist Voraussetzung. Deshalb beginnt die Behandlung mit einer Anleitung, die dem Patienten Ruhe, Entspannung und eine immer differenziertere Wahrnehmung seines körperlichen wie auch psychischen Befindens ermöglicht und ihn auf den Abstand und den Zustand seiner Grenzen aufmerksam macht.

Viele Menschen empfinden es als unangenehm, wenn jemand zu nahe an sie herantritt, viele haben auch Schwierigkeiten damit „Nein” zu sagen. Das sind Themen der Grenzziehung. Aber ohne die Möglichkeit, Grenzen zu ziehen, entsteht kein geschützter Raum und nicht selten ist dieser sehr notwendig für jede weitere Entwicklung.  

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:37 (600 gelesen)

Für manchen Patienten mag es zunächst befremdlich erscheinen, dass, im Gegensatz zur „normalen“ Osteopathie bei der biodynamischen Osteopathie zuerst einmal nach außen hin im Prinzip „nichts geschieht“, kein sichtbarer, manipulativer Aktionismus stattfindet, sondern „nur“ ein Raum von Respekt, Wahrnehmung und Sicherheit kreiert wird, in dem die Energie des Patienten sich entfalten kann, spürbar wird, sich bemerkbar machen darf. Mithilfe dieser Energie kann sich ein Raum tiefer, innerer Stille entwickeln, in dem eine Veränderung ihren Anfang nehmen kann.

Tief in uns kennen wir diese Stille – wir alle! Immer wenn wichtige neue Entwicklungsvorgänge in unserer Embryonalzeit sich anbahnten, erlebten wir diese Augenblicke der Stille. Noch heute fühlen wir in diesem Moment die Erhabenheit des Verbunden seins mit allem Lebendigen.  In diesem Zustand spüren Patient und Therapeut genau, ob Gewebe weich und bereit zu Veränderung sind oder noch nicht.

Das ist die Voraussetzung für eine Behandlung der biodynamischen Osteopathie.  Nichts in diesen Behandlungen wird bewegt oder manipuliert, ohne das innere Einverständnis des Patienten, das er über ein „inneres Ruhigwerden“ wahrnimmt, sowie die Bereitschaft der Strukturen zur Veränderung, die der Therapeut in Form von „weich werdender Gewebe“ spürt.

Die dann folgenden Bewegungen der Gewebe kommen ganz aus dem Körper selbst, der Therapeut macht nichts weiter, als diese wahrzunehmen und zu unterstützen. Gähnen oder vertieftes Atmen zeigt an, wenn ein Lösungsprozess zu Ende kommt. In der Sicherheit dieses Raums können sich körperliche wie auch psychische Traumen lösen.

Gute Erfahrungen konnte ich vor allem auch bei Traumata nach Operationen machen oder bei Menschen, die einige Zeit im Koma lagen. Außerdem eröffnet sich dem Patienten durch das Einbeziehen dieser vorgeburtlichen Lebenszeit die Möglichkeit, sein damals noch weitgehend vollständiges Potenzial wahrzunehmen und daraus wieder innere Sicherheit aufzubauen.

Damit kann der Patient — trotz aller Katastrophen, die er vielleicht erleben musste — sein Leben neu empfinden, in die Hand nehmen und gestalten. Er erlebt, dass er sich eine Grundlage schafft, die schwierigen Aspekte in sein Leben zu integrieren und dann zu transformieren. 

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Angefragt und beantwortet von Sophia Kröner am 07.03.2018 17:38 (392 gelesen)

Liegen konkrete Geburtstraumen vor, wird in den Behandlungen der Verlauf der embryonalen Entwicklungsstufen selbst Thema, und am Ende wird der Geburtsprozess in einem sicheren Raum neu erlebt.

Dieses Erleben birgt die Möglichkeit, sich mit dem einstmals traumatischen Geschehen auszusöhnen.

Diese Behandlungen sind am wirkungsvollsten, wenn mehrere Behandlungen (fünf bis zehn) geplant werden und nicht mehr als zwei bis drei Wochen Abstand haben. So kann sich der Raum von Vertrauen und Sicherheit am besten und tragfähigsten entwickeln.

Der Patient kommt immer leichter in die Wahrnehmung seiner selbst, sodass er diese Fähigkeit, ganz mit sich selbst verbunden zu sein.

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