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News Sophia Kröner
DARM-CHECK mal anders und wie der Darm Allergien produziert

Liebe Leserinnen und Leser,

Weihnachten kommt bestimmt und damit einmal wieder eine große Herausforderung für unser Verdauungssystem. 

Deshalb wäre es nicht schlecht zu schauen, ob und wie unser System mit dieser Herausforderung umgehen kann und wo welche Unterstützungen möglich wären.

Beim DARM-CHECK werden 54 Kriterien (Kriterien zur Gewebequalität, zur physiologischen Funktion, Entzündungsneigung, Flora, Säure/Basen) bewertet. Dieser DARM-CHECK ist neu in meiner Praxis. Wie kam es dazu?

 Immer mehr Patienten kommen in letzter Zeit zu mir, die von Probelmen mit dem Verdauungssystem berichten, da geht es um auffällige nicht wirklich erklärbare  Gewichtszu-  oder -abnahme, um Müdigkeit und unklarem Unwohlsein, Blähungen, Unverträglichkeiten von bestimmten Nahrungmitteln, etc. und es geht auch immer mehr um unklare allergische Beschwerden, obwohl sie sich gesund ernähren, versuchen Stress abzubauen, Bio-Nahrungsmittel kaufen etc. Die Frage ist doch die: hängt es wirklich nur an dem "richtigen" Ernährungsverhalten, sind die Stoffe selbst so Ausschlag gebend? Offensichtlich eben nicht! Selbst die gesündeste Bio-Ernährung kann massive Beschwerden machen! Unser Verdauungssystem ist ein langes und komplexes System mit wechselnden, teilweise extremen und immer von einander abhängenden Bedingungen. Wo soll man da ansetzten? 
Da es meist unklar bleibt, wo in diesem System beim Einzelnen der Schwachpunkt liegt, habe ich diesen DARM-CHECK entwickelt.  Dabei werden 54 Kriterien im Verlauf unseres Verdauungstraktes vom Mund bis zum letztendlichen Ausgang entweder biokybernetisch oder kinesiologisch - je nach Wunsch - ausgetestet. Alle 54 Kriterien werden mit einer Zahl von 1-10 bewertet. Wertungen unter 5 sind noch nicht zwingend behandlungsbedürftig und können mit kleinerem Einsatz verbessert werden. Wertungen über 5 sind behandlungsbedürftig damit Manifestationen verhindert werden können.

Wenn es Sie interessiert, wie und warum es in unserem Verdauungssystem zu Problemen kommen kann, lesen hier Sie weiter!
Das Verdauungssystem ist ein erster Teil unseres Stoffwechselsystems. Hier werden Nahrungsstoffe so bearbeitet, dass sie "von außen" in unser "inneres System" wechslen können. Embryologisch, aber auch physiologisch gesehen, ist für unseren Körper unser Darmlumen immer noch "außen" und erst der Wechsel der Stoffe ins Blut, vervollständigt den ersten Stoffwechselschritt.  Der nächste Stoffwechselschritt wäre dann der Weg, wie die Stoffe aufbereitet werden müssen, damit sie in die Zelle gelangen können und erst hier wird wirklich Energie produziert!!

Das Ganze beginnt im Mund mit Hilfe des Speichels (7,1-7,5 pH - leicht alkalisch) und des Enzyms Ptyalin, das die erste Kohlenhydratspaltung vollbringt. Kohlenhydrate müssen in Einfachzucker (Monosaccharide) gespalten werden, damit sie in unser Blut aufgenommen werden können. Im Magen muss daraufhin viel Salzsäure (HCl) hergestellte werden (bis zu 1,5 pH - sehr sauer) damit hier zum Einen die erste Spaltung der Eiweiße und die Fettemulgierung stattfinden kann. Zum Anderen wird je nach Menge der Salzsäurebildung das Hormon Gastrin gebildet (je mehr Salzsäure, desto mehr Gastrin)  das den anschließenden Zwölffingerdarm anregt oder ihm meldet, dass er viel alkalischen Schleim (bis 8,5pH, sehr alkalisch)  produzieren soll.
Diesen alkalischen Schleim braucht der Zwölffingerdarm, um einersteits  in seinen Krypten die Aktivierungsenzyme zubilden und herauszupressen. Diese Aktivierungsenzyme treffen dann auf die Vorenzyme aus der Bauchspeicheldrüse und bilden mit diesen ein explosionsartiges, sehr aggressives Gemisch, das so aggressiv ist, dass es unsere Nahrungsbestandteile in seine absoluten Einzelteile zerlegt. Andererseites aber muss der alkalische Schleim das Organ selbst vor dieser aggressiven Aktion schützen, damit es nicht gleich mit verdaut wird.  Also: Eiweiße werden zu Aminosäuren gespalten, Kohlenhydrate zu Einfachzucker und nur so können diese ins Blut übernommen werden, also von außen nach innen "stoffwechseln".

Eine kleine Anmerkung am Rande: Wer seine Aggressionen immer unterdrückt, tut seinem Zwölffingerdarm keinen guten Dienst. Aggression gehört zu uns, es ist auch unser Überlebenstrieb. Unterdrücken macht folglich keinen Sinn, sondern es ist hilfreicher zu lernen damit umzugehen - das muss unser Darm ja auch!

In Kürze also: Zuwenig Magensäure = zuwenig erst Spaltung und zuwenig Gastrin = zuwenig alkalischer Schleim = zuwenig Schutz und zuwenig Aktivierungsenzyme und somit zuwenig Aktivierung der Vorenzyme =  zuwenig Spaltung = nicht fertig gespaltenen Stoffe können nicht ins Blut übernommen - solange unser Darm gesund ist. 

Was passiert nun mit den Stoffen, die nicht vollständig gespalten wurden? Wenn eben der Prozesse nicht richtig läuft? Sie werden ganz langsam im Darm weiter transportiert, in dem es über bis zu 39 Grad haben kann. Durch die Zeit und die Wärme entstehen Gärungsprozesse der nicht gespaltenen Kohlenhydrate und Fäulnisprozesse durch die nicht gespaltenen Eiweiße. Die dabei entstehenden hoch giftigen Gase können die Blut-Hirnschranke überwinden, wenn die Leber sie nicht schnell genug entgiften kann. - Übrigens eine sehr, sehr wichtige Aufgabe der Leber - .Das macht uns müde und schlapp, gleichzeitig nervös und unruhig. Außerdem zerstören diese Fäulnis- und Gärungsstoffe immer mehr unsere Darmschleimhaut. Ein Wettrennen zwischen Regeneration der Schleimhaut und Abbau hat begonnen, das meist zugunsten des Abbaus verläuft. Dann wird die Darmschleimhaut dünner und löchrig (Leaky-gut).  Läßt zu guter Letzt die Darmschleimhaut dann ungespaltenen Bestandteile ins Blut, muss unser Abwehrsystem auf diese Fremdstoffe reagierenein allergischer Prozess hat begonnen. Zuerst wird er noch von der Nebenniere durch vermehrte Cortisolproduktion abgefangen, so dass wir vorerst noch nichts bemerken. Allerdings schaffen das unsere Nebennieren  nicht auf Dauer und erschöpfen sich. Dies bringt dann einen ganz eingenen, neuen Symptomen Komplex hervor - der meistens nicht mehr mit dem Verdauungsvorgang und dessen Probleme in
Verbindung gebracht werden. Ein allergisches Geschehenn ist entstanden und führt nun sein Eigenleben in dem es an unterschiedlichen Stellen Symptome produziert, z.b. auf der Haut, in unseren Schleimhäuten Nase, Lunge, etc.

Aber auch der Dickdarm leidet unter den Fäulnis- und Gärungsprozessen. Sein eigentlich leicht saures Milieu 6,1-6,5pH wird zunehmend alkalischer, pathogene (krank machende) Bakterien und Pilze  vermehren sich, die hilfreichen, notwendigen Bakterienstämme (z.B. Milchsäure Bakterien) gehen immer weiter ein. Die Folge ist ein schleichender Vitamin Mangel, da manche der Bakterien aus der restlichen Zellulose noch durch Fermentierungsprozesse Vitamine herstellen können. Auch die Steuerung der Eindickung wird immer schwieriger. Es kommt zu wechselnden Zuständen von Durchfällen und Verstopfung. 

Ich bin sicher nicht die Erste, die entdeckt, welch zentrale Rolle unser Verdauungssystem in unserer Gesundheit spielt, aber ich habe mir vorgenommen vermehrt darauf zu achten, dass dieses riesige und komplexe System in Ordung kommt - als Grundlage für alle anderen Abläufe in unserem Körper. 

Nun wünsche ich Ihnen einen abwehrstarken Herbst, damit Sie gesund in die Feiertage kommen. 

Ihre Sophia Kröner

 

 

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